Guillaume Martins Sokrates auf dem Rennrad verbindet auf originelle Weise Hochleistungssport und Philosophie. Der französische Radprofi und studierte Philosoph schickt große Denker wie Kant, Nietzsche und Marx auf eine fiktive Tour de France – und reflektiert dabei über Körper, Geist, Grenzerfahrung und Denkbewegung im Tritt. Mit Bezügen zu Henri Desgrange, Helmuth Plessner und Friedrich Nietzsche wird das Rennrad zur Bühne existenzieller Fragen. Eine kluge, unterhaltsame und tiefgründige Velosophie zwischen Asphalt und Antike.
Jan Heines Ein Rad für alles ist Manifest, Kulturgeschichte und Technikbuch zugleich. Es erzählt die Entstehung der Allroad-Idee – zwischen französischer Handwerkskunst, amerikanischem Pragmatismus und deutscher Gründlichkeit. Ein Standardwerk für alle, die Radfahren als Haltung verstehen.
Buchrezension · Wenn ein Mann aus Middlesbrough das Pavé erklärt. Harry Pearson: Quer durch Flandern – […]
Man stelle sich vor: eine Radfahrerin oder ein Radfahrer hat sich irgendwo im Nirgendwo ein Getränk gekauft, aber keinen geeigneten Flaschenöffner zur Hand... Verzweifelt sucht sie oder er nun nach einer Möglichkeit das Getränk unfallfrei zu öffnen. Dabei benötigt sie oder er jedoch lediglich ein SPD-Pedal. Es ist auch ganz einfach: ansetzen, einrasten, drehen