CXB Gravel Routenplaner · Legende

CXB Routenplaner Legende

Was bedeuten die roten Linien auf der Karte? Welche Linienart steht für welche Wegqualität? Eine visuelle Referenz zum CXB-Gravel-Layer. Wer den Router erst kennenlernen will, fängt mit der Einführung und Kurzanleitung an. Wer wissen will, wofür der Router gebaut wurde, findet das auf der Routenplaner-Hauptseite.

Die CXB-Gravel-Option

Ein Kernfeature des CXB-Routenplaners: Schotterwege werden visuell hervorgehoben. Die Gravel-Visualisierung erscheint ab Zoomstufe 11 – ungefähr auf der Skala einer Großstadt wie Berlin. Wer weiter herauszoomt (etwa auf ganz Deutschland), sieht die Wege nicht mehr.

Karten-Ausschnitt mit aktiviertem CXB-Gravel-Layer, rot hervorgehobene Wald- und Feldwege

Sobald die CXB Gravel-Option aktiviert ist, werden gut zu befahrene Wald- und Feldwege rot auf der Karte hervorgehoben.

Die Linientypen

Die rot hervorgehobenen Wege sollten nach aktueller OSM-Datenlage mit einem breit bereiften Gravel- oder Cyclocross-Rad einfach und schnell befahrbar sein. Vier Linientypen unterscheiden die Wegqualität:

Durchgezogene rote Linie als Markierung für sehr fein geschotterten Weg

Sehr fein geschotterter Weg – Feinschotter, kompakt, schnell zu fahren. Für Gravel-Reifen ab 35 mm bequem, in der Regel auch für schmalere Reifen befahrbar.

Markierung für sehr gut befahrbaren Schotterweg

Sehr gut befahrbarer Weg – grober Schotter oder verfestigter Waldweg. Mit Gravel-Setup unproblematisch, Profilreifen empfehlenswert.

Markierung für gut befahrbaren Weg

Gut befahrbarer Weg – Wald- und Feldwege, oft etwas weicher oder mit losem Untergrund. Mit Gravel fahrbar, je nach Wetterlage anspruchsvoller.

Blaue Striche als Markierung für gut befahrbaren Singletrail nach S0/S1-Klassifikation

Gut zu befahrener Singletrail – mit Eintrag S0 oder S1 in der Singletrail-Skala. Die blauen Striche erscheinen ab Zoomstufe 15.

Was die Daten leisten – und was nicht

Die tatsächlichen Bedingungen vor Ort können von der Karten-Klassifikation abweichen – wegen Regen, Dürre oder schlicht des Alters der Daten. Auch werden die Oberflächen-Attribute in OpenStreetMap nicht überall konsistent angewandt. Ein als gut zu befahren gekennzeichneter Weg in Brandenburg ist nicht zwingend mit einem gleichermaßen gekennzeichneten in Schleswig-Holstein gleichzusetzen. In unserer Praxis – vor allem in Brandenburg und im märkischen Umland – haben sich die Daten als verlässliche Planungsgrundlage bewährt.

Außerhalb Deutschlands sind die OSM-Daten weniger zuverlässig und detailliert. Das Gravel-Layer ist daher vorerst auf Europa beschränkt, mit besonderem Fokus auf den DACH-Raum.

OpenStreetMap ist ein gemeinschaftliches Projekt – wer Fehler oder Lücken bemerkt, kann selbst beitragen. Korrekturen am Kartenmaterial verbessern automatisch auch unsere Visualisierung beim nächsten Update.


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