Berliner Blätterteig: Radfahren im Herbst – so pendelst du sicher durch Laub, Nässe und Dunkelheit

Ratgeber · Pendeln · Herbst

Ab Oktober beginnt die kältere, nasse und dunkle Jahreszeit. Beim Radfahren im Herbst wird der Weg zur Arbeit eine andere Strecke. Wer jetzt weiter Rad fährt, braucht kein Expeditionsmaterial, aber ein paar Gewohnheiten, die man im Sommer nicht kennt. Ein Ratgeber für alle, die auch in der dunklen Jahreszeit mit dem Rad pendeln.
Kurz gesagt

✓ Besonders rutschig ist im Herbst nasses Laub, vor allem auf Pflaster, Markierungen und Schienen
✓ Berliner Radwege sind im Herbst selten frei: Laub, Splitt und parkende Autos einplanen
✓ Licht muss beides leisten, gesehen werden und sehen: zugelassene Lampen mit K-Nummer, dazu Reflektoren
✓ Schichten statt dicker Jacke, Wechselkleidung im Büro und ein Ort zum Trocknen
✓ Breite Reifen mit etwas weniger Druck, Schutzbleche mit Spritzlappen und eine Kette, die nicht im Keller rostet
✓ Bei Sturm oder Starkregen ist die S-Bahn mit Fahrradkarte keine Niederlage

Es beginnt mit einem Geräusch. Nicht das Rascheln trockener Blätter, sondern ein leises, nasses Schmatzen unter dem Vorderrad. Die Linden haben über Nacht abgeworfen, der Nieselregen hat den Rest erledigt, und auf der Kastanienallee rollen die Kastanien über das Pflaster. Auf dem Radweg liegt eine dünne, glänzende Schicht, darunter irgendwo Kopfsteinpflaster.

Man könnte es Berliner Blätterteig nennen: Laub auf Laub, dazwischen Wasser, unten Pflaster oder eine Tramschiene. Jede Schicht ist für sich harmlos, zusammen sind sie glatter, als man denkt. Das ist kein Grund, das Rad in den Keller zu stellen. Es ist ein Grund, anders zu fahren.

Fahrweise: Laub, Pflaster und die Berliner Radwegrealität

Im Herbst entscheidet der Untergrund, nicht die Temperatur. Nasses Laub bildet einen Gleitfilm, besonders dort, wo darunter etwas Hartes und Glattes liegt: Kopfsteinpflaster, Gullydeckel, Fahrbahnmarkierungen, Holzbohlen auf Brücken und Tramschienen. Dazu kommt, was Berliner Radwege im Herbst ohnehin bereithalten. Nach unserer Erfahrung wird zuerst die Fahrbahn frei gemacht und der Radweg später oder gar nicht. Das Laub, das morgens der Laubbläser von der Straße pustet, landet oft genau dort, wo Räder fahren.

  • Tempo vor der Kurve abbauen: Auf nassem Laub nicht in der Kurve bremsen und nicht stark einlenken, das Rad möglichst aufrecht halten und gleichmäßig treten. Bei Nässe wird der Bremsweg deutlich länger.
  • Tramschienen und Kanten: möglichst im rechten Winkel kreuzen und nie parallel daneben fahren. Nass sind Schiene und Markierung so glatt wie Glas.
  • Kopfsteinpflaster: locker bleiben, nicht verkrampfen. Wer kann, nimmt die asphaltierte Parallelstraße.
  • Laubhaufen, Kastanien, Äste: nicht queren. Auch wenn die oberste Schicht trocken aussieht, ist es darunter oft nass, und unter dem Laub verstecken sich Scherben und Splitt.
  • Tiefe Sonne: Morgens und am späten Nachmittag steht die Herbstsonne flach über Ost-West-Achsen wie Frankfurter Allee oder Kantstraße. Wer in sie hineinfährt, sieht Fußgänger und Gegenverkehr schlechter, eine Sonnenbrille oder eine Radmütze mit Schirm unter dem Helm hilft. Wer die Sonne im Rücken hat, wird umgekehrt von entgegenkommenden Abbiegern leicht übersehen.
  • Parkende Autos: Lieferdienste, Handwerker, „nur kurz“ Haltende. Wer ausweichen muss, macht Schulterblick und gibt Handzeichen, im Zweifel kurz anhalten. Neben parkenden Autos möglichst mit Abstand fahren, denn eine Tür, die in der Dämmerung aufgeht, sieht man zu spät.
  • Nicht befahrbare Radwege: Ist ein benutzungspflichtiger Radweg durch Laub, Schnee oder Hindernisse nicht zumutbar befahrbar, darf man in der Regel auf die Fahrbahn ausweichen. Zugeparkte Radwege kann man beim Ordnungsamt melden.

Dass Laub auf Radwegen kein Naturgesetz ist, hat das Oberlandesgericht Hamm schon 2005 entschieden. Laubfall sei wie Schnee und Glatteis vom Wetter abhängig, eine Gemeinde müsse ihre Rad- und Gehwege deshalb notfalls auch samstags und mit Überstunden räumen. Die gestürzte Radfahrerin bekam trotzdem 60 Prozent Mitschuld, weil sie in eine dicke, nasse Laubschicht gefahren war, obwohl es eine saubere Ausweichmöglichkeit gab (OLG Hamm, Urteil vom 9. Dezember 2005, 9 U 170/04). Die Stadt ist also zuständig, die eigene Vorsicht ersetzt das aber nicht.

Den Arbeitsweg organisieren

Eine Wochenendrunde darf nass und dreckig enden. Der Arbeitsweg nicht. Wer pendelt, muss pünktlich, halbwegs trocken und präsentabel ankommen und abends im Dunkeln wieder heimfahren. Der Berliner Herbstmorgen beginnt im Halbdunkel, über dem Kanal hängt Nebel, an der Ampel stehen dieselben Gesichter wie gestern: der Kurier mit der Thermobox, die Frau mit dem Kindersitz, der Mann im Anzug mit der Hose in der Socke. Der Heimweg ist hektischer, mit Rücklichtern in langen Ketten und Menschen, die zwischen parkenden Autos auf die Fahrbahn treten. Er verlangt mehr Aufmerksamkeit, obwohl man müder ist.

  • Zeitpuffer: bei Nässe und Dunkelheit fünf bis zehn Minuten mehr einplanen. Wer gehetzt fährt, fährt riskanter.
  • Wechselkleidung: Ein Satz Kleidung und ein Handtuch im Büro lösen die meisten Probleme. Montags frische Sachen mitbringen, freitags die getragenen mitnehmen.
  • Taschen statt Rucksack: Wasserdichte Packtaschen halten Laptop und Hemd trocken, und am Rücken schwitzt man weniger.
  • Trocknen: Schuhe, Handschuhe und Jacke brauchen über den Tag einen Ort zum Trocknen, nicht den Spind.
  • Akkus: Kühle Morgen leeren Akkus schneller. Lampen abends laden, den E-Bike-Akku drinnen lagern und erst kurz vor der Fahrt einsetzen.

Licht: sehen und gesehen werden

Nach der Zeitumstellung Ende Oktober wird es gegen halb fünf dunkel, ab November fährt man oft beide Strecken des Tages ohne Tageslicht. In der Stadt geht es vor allem darum, gesehen zu werden, von Autofahrern hinter beschlagenen Scheiben und von Fußgängern unter Kapuzen. Auf unbeleuchteten Wegen am Kanal oder im Park muss das Licht vor allem genug Sicht schaffen. Man braucht beides.

  • Zugelassene Lampen: Front- und Rücklicht müssen nach § 67 StVZO bauartgenehmigt sein, erkennbar am Prüfzeichen mit Wellenlinie und K-Nummer. Akkulampen sind erlaubt, ein Dynamo ist keine Pflicht mehr. Der Scheinwerfer muss so eingestellt sein, dass er niemanden blendet. Zugelassene Frontlampen mit nach oben begrenztem Lichtkegel machen das leichter.
  • Kontrollen: Die Polizei Berlin setzt zur dunklen Jahreszeit wiederholt Schwerpunkte auf Sichtbarkeit und Beleuchtung. Fehlendes oder defektes Fahrradlicht kann dabei geahndet werden: Das Bußgeld beträgt 20 Euro, mit Gefährdung 25 Euro, mit Unfall oder Sachbeschädigung 35 Euro (Stand Oktober 2026).
  • Richtig einstellen: Den Scheinwerfer leicht nach unten neigen, sodass der hellste Bereich einige Meter vor dem Rad auf der Fahrbahn liegt und Entgegenkommende nicht in den Lichtkegel schauen. Wie stark, hängt von Lampe und Montage ab.
  • Kopflampe als Ergänzung: Im abends stockdunklen Treptower Park, in der Hasenheide oder auf Waldwegen leuchtet eine Kopf- oder Helmlampe dorthin, wohin man schaut. Sie ersetzt die vorgeschriebene Beleuchtung nicht. Weil sie mit dem Blick mitwandert, bei Gegenverkehr senken oder abblenden.
  • Reflektoren und Reflektorschärpe: Reflexstreifen an Reifen oder Speichen, Pedalreflektoren, reflektierende Details an Jacke und Taschen. Bei Schmuddelwetter verdrecken Reflektoren schnell, ab und zu abwischen. Wir nutzen zusätzlich eine Reflektorschärpe von FAHRER Berlin. Sie lässt sich über Regenjacke und Pullover tragen, sodass man nicht für jede Temperatur eine eigene reflektierende Außenschicht braucht. Die Warnweste im Baustellen-Look kann im Schrank bleiben.

Bewährt hat sich bei uns die Kombination aus zugelassenem Lenkerlicht und Kopflampe. Im Langzeittest der Trelock LS 760 I-GO Vision hat genau dieses Setup überzeugt: ein StVZO-Scheinwerfer mit 100 Lux und Akkuanzeige am Lenker, eine Helmlampe für das Gelände.

Kleidung: Schichten statt Panzer

Ein häufiger Fehler im Herbst ist zu viel Kleidung. Morgens sind es fünf Grad, nachmittags vierzehn. Wer an der Haustür nicht leicht fröstelt, ist nach zehn Minuten verschwitzt, und verschwitzt im kalten Fahrtwind ist schlimmer als kalt.

  • Basisschicht: Eine Basisschicht verhindert das Schwitzen nicht, sie transportiert die Feuchtigkeit von der Haut weg. Auf unseren Arbeitswegen hat sich Merino bewährt: Es wärmt auch feucht, riecht nach einem Arbeitstag kaum und sieht im Büro zivil aus. Kunstfaser trocknet schneller, wirkt aber eher nach Sport. Baumwolle bleibt nass und kalt.
  • Mittelschicht: Ein dünner Merinopulli oder Fleece reicht an den meisten Herbsttagen. An kalten Morgen kommt eine leichte Weste dazu, die nachmittags in die Tasche wandert.
  • Außenschicht: Winddicht ist auf kurzen Strecken oft wichtiger als absolut wasserdicht. Belüftung unter den Armen und ein längeres Rückenteil helfen. Bei Dauerregen kommt eine Regenhose dazu.
  • Hände: Mit kalten Fingern bremst man schlechter. Bei uns haben sich zwei Paar übereinander bewährt: dünne Liner und darüber ein winddichtes Paar. So lässt sich nachregeln, wenn es warm wird, und die Liner bleiben länger trocken. Ein Ersatzpaar im Büro rettet die Heimfahrt.
  • Füße und Kopf: Überschuhe oder wasserdichte Socken gegen Spritzwasser, an kalten Morgen eine dünne Mütze unter dem Helm.

Poncho und Dirtsuit. Für kurze Stadtstrecken im Regen halten wir den Radponcho für unterschätzt. Man zieht ihn über die normale Kleidung, darunter bleibt es luftig, und man kommt eher im Hemd als im verschwitzten Regenzeug an. Bei starkem Seitenwind wird er allerdings zum Segel. Am anderen Ende der Skala fahren manche Hardcore-Pendler an richtig siffigen Tagen im Dirtsuit, einem einteiligen, wasserdichten Matschanzug. Man könnte auch Ganzkörperkondom sagen. Er hält den Dreck zuverlässig ab, ist aber entsprechend schwitzig.

Rad und Reifen

Vorweg: Gegen nasses Laub hilft kein Reifen zuverlässig. Die Laubschicht rutscht in sich weg, egal wie gut der Reifen ist. Man kann den Grip aber verbessern, und auf nassem Kopfsteinpflaster macht der Reifen einen echten Unterschied.

  • Breite und Druck: Ein breiterer Reifen mit etwas weniger Druck legt sich über die Steine und in die Fugen, statt von Kopf zu Kopf zu springen. Ein Gravelbike mit 40 Millimetern und mehr ist hier klar im Vorteil, schmale Rennradreifen haben auf nassem Pflaster mit Laub deutlich weniger Reserven. Nicht unter den Mindestdruck auf der Reifenflanke gehen.
  • Gummimischung: Auf nassem Stein und Asphalt hält vor allem eine weiche Mischung, die auch bei niedrigen Temperaturen griffig bleibt. Harte, auf Laufleistung getrimmte Mischungen rutschen früher.
  • Profil: Auf Pflaster passt sich ein feines Profil mit vielen kleinen Kanten besser an als grobe Stollen. Auf weichem Waldboden ist es umgekehrt, dort drücken Stollen durch das Laub in die Erde. Für den Mix aus Arbeitsweg und Feierabendrunde ist ein Allroad- oder Gravelreifen mit feinem Mittelprofil und kräftigeren Schulterstollen ein guter Kompromiss.
  • Pannenschutz: Eine Pannenschutzeinlage oder Tubeless mit Dichtmilch macht Pannen seltener. Tubeless dichtet kleine Einstiche oft selbst ab und erlaubt weniger Druck, verhindert aber nicht jede Panne.
  • Bremsen: Scheibenbremsen arbeiten bei Nässe gleichmäßiger als Felgenbremsen. Bei Nässe und Dreck verschleißen alle Beläge schneller, im Herbst also öfter nachsehen.
  • Schutzbleche mit Spritzlappen: Für Pendler Pflicht. Erst lange Bleche mit Spritzlappen halten das Wasser von den eigenen Füßen und von denen ab, die hinter einem fahren. Für die Runde im Gelände kommen sie besser ab, dort klappern sie, setzen sich mit Matsch zu oder brechen.
  • Kette: Nässe, Sand und Laubmatsch wirken wie Schleifpaste. Gewachste Ketten laufen bei Schmuddelwetter erstaunlich gut, weil weniger Dreck haftet, schützen aber kaum vor Rost. Wer wachst, fährt am besten eine rostarme Kette und trocknet sie nach nassen Fahrten ab, sonst steht morgens eine rostige Kette im Keller. Wer ölt, nimmt ein zähes Öl für nasse Bedingungen.

Wer im Winter weiterfahren will, plant jetzt schon den Wechsel auf Spikereifen ein. Für Laub und Pflaster bringen sie nichts, sie sind für Eis gedacht.

Wettergrenzen und Plan B

Es gibt Tage, an denen das Rad nicht die beste Idee ist: Herbststurm mit Böen, die einen an der Kreuzung versetzen, oder Starkregen. Auf dem Tempelhofer Feld merkt man bei Gegenwind schnell, ob die Jacke wirklich winddicht ist. Später im Jahr kommen Blitzeis und ungeräumte Radwege dazu. Wer an solchen Tagen die S-Bahn nimmt, hat nichts falsch gemacht. Wichtig für Berlin: Das Deutschlandticket schließt das Fahrrad nicht ein, im VBB braucht man zusätzlich einen Fahrradfahrschein. Mehr dazu in unserem Überblick zu VBB-Fahrrad-Monatskarte und Deutschlandticket.

Und abends: die Waldflucht

Dann gibt es die anderen Abende. Die, an denen man nicht nach Hause abbiegt, sondern weiter, in den Grunewald, in die Müggelberge, in den Spandauer Forst. Feierabend ist dann nur eine Frage der Beleuchtung. Was im Sommer beiläufig am Wegesrand vorbeizieht, schrumpft auf den Lichtkegel vor dem Vorderrad. Kurven kommen später, Pfützen sind tiefer, und der Wald beginnt ungefähr dort, wo der Scheinwerfer aufhört. Es riecht nach nassem Laub, und man hört das eigene Rad und sonst fast nichts.

Allein muss man das nicht. Unsere Feierabendrunde, der Dreckige Donnerstag, macht genau das jede Woche: Wenn wir losfahren, macht der Tag gerade Schluss. Wir nicht.

Die erste Mitfahrt

Wann und wo: donnerstags um 18:30 Uhr, meist am Nordufer der Rummelsburger Bucht auf Höhe des Kajakverleihs (Stand Oktober 2026). Den verbindlichen Treffpunkt nennt die jeweilige Ankündigung.

Wie weit und wie lange: meist 50 bis 70 Kilometer, überwiegend auf Wald- und Schotterwegen. Die Fahrzeit liegt je nach Gruppe bei etwa zweieinhalb bis drei Stunden.

Wie schnell: drei Gruppen, von sportlich („Karacho“) über mittel („Rollbetrieb“) bis entspannt („Party Pace“). Wer unsicher ist, startet in der entspannten Gruppe. Innerhalb der Gruppe wird gewartet, an Anstiegen, Abzweigungen und vor schwierigen Passagen. Niemand bleibt im Wald zurück.

Welches Rad: Gravel- oder Cyclocross-Rad, ein robustes Mountainbike geht auch. Es muss technisch in Ordnung sein, schmale Reifen sind für die Waldwege eher nicht geeignet. Schutzbleche vorher abbauen: Im Gelände fliegen sie einem um die Ohren.

Welches Licht: ein Frontlicht, das auf unbeleuchteten Waldwegen reicht, plus Rücklicht. Eine Helmlampe dazu empfehlen wir. Wer keine passende Lampe hat, fragt vorher nach einer Leihlampe.

Anmeldung: Für die wöchentliche Runde braucht es keine Anmeldung, keine Mitgliedschaft und keinen Beitrag. Helm ist Pflicht, Pumpe, Schlauch und Multitool bringt jede und jeder selbst mit. Wer zum ersten Mal kommt, sagt es am Treffpunkt kurz, und Fragen vorher gehen an https://cxberlin.net/kontakt/.

Du pendelst schon mit dem Rad und möchtest auch nach Feierabend draußen fahren? Beim Dreckigen Donnerstag lässt du Berlin gemeinsam mit anderen hinter dir. Ist dir der Sprung in den nächtlichen Wald zu groß, ist unser Sachtes Wochenende mit entspanntem Tempo bei Tageslicht der leichtere Einstieg. Welche Runde zu dir passt und wie die erste Mitfahrt abläuft, steht hier: Zum ersten Mal mitfahren.

Weiterlesen

Wenn aus Laub Eis wird: Winterzauber auf dem Gravel- und CX-Bike – Spaß mit Spikereifen.

Welches Licht Stadt und Wald legal abdeckt: Langzeittest Trelock LS 760 I-GO Vision.

Wie so ein Abend im Wald aussieht: Bericht von der Nachtschicht.

Und wenn die dunkle Jahreszeit vorbei ist: Gravelbike-Frühjahrscheck – was nach dem Winter wirklich zählt.


Häufige Fragen zum Radfahren im Herbst

Welche Fahrradbeleuchtung ist in Deutschland erlaubt?

Front- und Rücklicht müssen nach StVZO zugelassen sein, erkennbar am Prüfzeichen mit K-Nummer. Akkulampen sind erlaubt, ein Dynamo ist keine Pflicht. Eine Kopf- oder Helmlampe kann ergänzen, ersetzt aber nicht die vorgeschriebene Beleuchtung am Rad.

Darf ich das Fahrrad mit dem Deutschlandticket in Berlin mitnehmen?

Nein. Das Deutschlandticket schließt die Fahrradmitnahme nicht ein. Im VBB braucht man zusätzlich einen Fahrradfahrschein nach VBB-Tarif, etwa die VBB-Monatskarte Fahrrad, die sich mit dem Deutschlandticket kombinieren lässt.

Was darf ich, wenn der Radweg voller Laub oder zugeparkt ist?

Ist ein benutzungspflichtiger Radweg nicht zumutbar befahrbar, darf man in der Regel auf die Fahrbahn ausweichen. Zugeparkte Radwege lassen sich beim Ordnungsamt melden.

Dieser Ratgeber beruht auf der Erfahrung der CXBerlin-Ausfahrten. Er enthält keine bezahlten Produktempfehlungen. FAHRER Berlin, Hersteller der erwähnten Reflektorschärpe, ist Partner unserer Veranstaltungsreihe Grevet. Die erwähnte Trelock-Lampe war ein Testmuster des Herstellers; die Bewertung im verlinkten Langzeittest ist unabhängig. Rechtliche Hinweise ohne Gewähr, Stand Oktober 2026.

Nichts verpassen. Touren, Termine (Di & Do) und Materialwissen – die Themen, über die wir hier schreiben, direkt ins Postfach. Kein Spam, keine Werbung, jederzeit abbestellbar.

No responses yet

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert