CX FAR Dreckiger Donnerstag: Zu heiß gewaschen
Es ist viel zu warm für Firlefanz. Wir fahren auf direktem Weg in den Wald und bleiben da auch. Euch erwarten ein paar schnelle lange geraden und flowige Trails. Gegen Ende wird es langsam wieder dunkel. Noch lange keine Kopflampenzeit, aber ein gutes Licht hilft.
CX FAR Dreckiger Donnerstag: Fahrbahnende
Berlin macht Sommerpause. Nicht komplett natürlich. Aber genug, dass man sie draußen spürt. Für uns ist das die beste Zeit. Nicht weil die Wege schöner geworden wären. Sondern weil zwischen ihnen mehr Ruhe liegt. Man kommt leichter aus der Stadt heraus. Und genauso leicht wieder zurück.
CX FAR: Dreckiger Donnerstag Zweite Halbzeit
Anfang Juli fühlt sich an wie Endlosschleife. Noch immer ist es hell, wenn wir starten. Noch immer riecht der Wald nach warmen Kiefern und trockener Erde. Die Felder stehen hoch, die Wege stauben bei jedem Hinterrad. Und trotzdem hat sich etwas verändert. Seit der Sommersonnenwende wird jeder Tag ein paar Minuten kürzer. Kaum messbar. Aber wer jeden Donnerstag draußen ist, merkt es irgendwann doch. Das Licht wird weicher. Die Schatten länger. Der Abend beginnt früher, ohne dass jemand ihn eingeladen hätte.
CX FAR Dreckiger Donnerstag: Fahrbahnende
Irgendwann endet die Fahrbahn: schlechte Wegstrecke. Achtung. Das rote Schild meint eigentlich etwas anderes. Asphalt zu Ende. Straße vorbei. Bitte wenden oder vorsichtig weiter. Für uns beginnt dort der gute Teil. Hinter der letzten Bordsteinkante werden die Wege schmaler. Der Verkehr verschwindet, die Geräusche der Stadt bleiben zurück. Es riecht nach Kiefern, trockenem Sand und warmem Gras. Der Feierabend wird plötzlich länger.
CX FAR Dreckiger Donnerstag: Draussensaison
Über den Feldern flimmert die Luft. In der Stadt steht die Wärme zwischen den Häusern, auf dem Sand liegt sie wie eine zweite Schicht. Der Asphalt gibt nichts mehr ab, er hat zu viel aufgenommen.
CX FAR Dreckiger Donnerstag: Hitzeflimmern
Über den Feldern flimmert die Luft. In der Stadt steht die Wärme zwischen den Häusern, auf dem Sand liegt sie wie eine zweite Schicht. Der Asphalt gibt nichts mehr ab, er hat zu viel aufgenommen.
CX FAR Dreckiger Donnerstag: Restwärme
Der Tag ist vorbei. Die Wärme noch nicht. Der Boden speichert den Tag noch. Asphalt, Schotter, Sand — alles gibt langsam zurück, was die Sonne hineingelegt hat. Genau dafür ist dieser Donnerstag da.
CX FAR Dreckiger Donnerstag: Draußenlinie
Berlin endet selten plötzlich. Meist wird die Stadt einfach dünner. Erst verschwinden die Häuser. Dann die Supermärkte. Dann die Straßenlaternen. Genau dort fahren wir.
CX FAR Dreckiger Donnerstag: Feierabendverkehr
Die Stadt steht. Blechkolonnen, rote Bremslichter, Kreuzungen voller Ungeduld. Wir rollen in die andere Richtung.
CX FAR Dreckiger Donnerstag: Nordausgang
Diese Woche geht es nach Norden raus. Nicht spektakulär. Genau deshalb gut. Der Berliner Norden funktioniert anders als der Südosten: offener, direkter, weniger versteckt. Lange Wege, Windkanten, trockene Linien zwischen Stadtrand, Feldern und Kiefern. Wir sammeln unterwegs noch einmal im Prenzlauer Berg ein und ziehen dann gemeinsam weiter Richtung Außenkante der Stadt. Sobald der Asphalt aufhört, wird es ruhig.