Dreckiger Donnerstag: Bretterscher Graben — Gravel-Feierabendrunde nach Erkner
64 Kilometer Gravel von der Rummelsburger Bucht zum Bretterschen Graben bei Erkner und zurück. Drei Tempogruppen, ca. 80 % Gelände, ein Niedermoor mit Holzbohlenweg als Wendepunkt.
![]() Do, 19.08. 18:30 |
![]() Startort Rummelsburger Bucht |
![]() Distanz 64 / 58 km je nach Treffpunkt |
![]() Anstieg ca. 100 hm |
![]() Geländeanteil ca. 80 % |
![]() Schwierigkeit 3 / 10 |
Die Strecke
Donnerstagabend, raus aus Berlin Richtung Südosten. Über schnelle Wege durch den Stadtrand, dann lockerer Schotter, dann die ruhigen Pisten Richtung Erkner. Ziel ist der Bretterscher Graben — ein Niedermoor mit Holzbohlenweg, das im Sommerabend seine eigene Ruhe hat.
Vor und nach dem Wendepunkt fahren wir überwiegend zügig. Die Strecke hat wenig Höhenmeter (ca. 100), dafür konstante Bewegung — gut zum Reinkommen für alle, die sich an die längeren Donnerstage herantasten wollen, und gut zum Ausfahren für die, die schon im Sommer-Rhythmus sind.
Wir fahren in drei Tempogruppen: vorne galoppiert, in der Mitte rollt es, hinten Party Pace. Niemand bleibt allein, niemand muss schneller als er will.
Was ist der Bretterscher Graben?
Der Brettersche Graben ist ein Meliorationsgraben aus dem Jahr 1752 und der älteste noch erhaltene Bauwerksteil der Stadt Erkner. Die Friedrich-Wilhelm-Kolonisten ließen ihn graben, um die Wiesen und Felder südlich von Erkner zu entwässern. Heute ist er ein linker Zufluss der Löcknitz und Teil des ehemaligen Überschwemmungsgebiets der Spree.
Der Holzbohlenweg führt über etwa zwei Kilometer durch die Niedermoor-Landschaft — ein Wiesengelände auf Moorboden, durchbrochen von einzelnen Sandrücken. Gerhart Hauptmann, der in Erkner lange Jahre lebte, soll hier regelmäßig spaziert sein. Für uns ist es einer dieser unspektakulären Brandenburger Orte, die genau deshalb funktionieren: keine Sehenswürdigkeit, sondern ein Stück Landschaft, an dem die Strecke kurz zur Ruhe kommt, bevor sie wieder Gas gibt.




Treffpunkt
Nordufer der Rummelsburger Bucht, auf Höhe des Kajak-Verleihs. Donnerstag, 19. August, 18:30 Uhr.
Helm, Flickzeug, Snacks, eine leichte Jacke. Licht zur Sicherheit, gebraucht wird es im August kaum. Alle fahren auf eigene Verantwortung.







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