Anfang Juli fühlt sich an wie Endlosschleife.
Noch immer ist es hell, wenn wir starten. Noch immer riecht der Wald nach warmen Kiefern und trockener Erde. Die Felder stehen hoch, die Wege stauben bei jedem Hinterrad.
Und trotzdem hat sich etwas verändert.
Seit der Sommersonnenwende wird jeder Tag ein paar Minuten kürzer. Kaum messbar. Aber wer jeden Donnerstag draußen ist, merkt es irgendwann doch. Das Licht wird weicher. Die Schatten länger. Der Abend beginnt früher, ohne dass jemand ihn eingeladen hätte.