CX FAR Dreckiger Donnerstag: Spätsommer
Tagsüber geht September noch als Sommer durch. Um halb sieben lässt sich das überprüfen.
CX FAR Dreckiger Donnerstag: Müggelberge
Berlin ist flach. Meistens. Im Südosten hat die Eiszeit ein paar Gegenargumente liegen lassen. Rund um den Müggelsee steigt der Berliner Untergrund plötzlich an – nicht lange, aber oft genug, um den großen Gang wieder einzupacken.
CX FAR Dreckiger Donnerstag: Querfeldein durch die Falkenberger Feldmark
Falkenberg gehört zu Berlin. Das merkt man dort draußen nicht unbedingt. Von der Rummelsburger Bucht zieht die Runde konsequent nach Nordosten. Erst müssen wir durch die Stadt, dann wird sie Stück für Stück dünner. Häuser werden niedriger, Kreuzungen seltener, der Himmel größer. Schließlich öffnet sich zwischen Falkenberg und dem Berliner Rand die Feldmark
CX FAR Dreckiger Donnerstag: Restlicht
Im Juni konnte man nach acht noch vergessen, dass der Tag irgendwann endet. Mitte August funktioniert das nicht mehr.
CX FAR Dreckiger Donnerstag: Nebenstrecke
Es gibt Wege, die irgendwohin führen. Und es gibt Nebenstrecken. Sie wurden nicht dafür gebaut, möglichst schnell von A nach B zu kommen. Manchmal wurden sie überhaupt nicht dafür gebaut, irgendwohin zu kommen. Ein Wirtschaftsweg hinter dem Gewerbegebiet. Eine alte Trasse zwischen zwei Feldern. Ein Stück Waldweg, das auf der Karte verdächtig dünn eingezeichnet ist. Eine Verbindung, die nur sinnvoll erscheint, wenn man das Ziel für einen Moment vergisst.
CX FAR Dreckiger Donnerstag: Luftwechsel
Die Luft bewegt sich wieder. Wir auch. Der Dreckige Donnerstag führt nach den heißen Tagen hinaus über Waldwege, Schotter und offene Verbindungen am Berliner Stadtrand.
CX FAR Dreckiger Donnerstag: Zu heiß gewaschen
Es ist viel zu warm für Firlefanz. Wir fahren auf direktem Weg in den Wald und bleiben da auch. Euch erwarten ein paar schnelle lange geraden und flowige Trails. Gegen Ende wird es langsam wieder dunkel. Noch lange keine Kopflampenzeit, aber ein gutes Licht hilft.
CX FAR Dreckiger Donnerstag: Fahrbahnende
Berlin macht Sommerpause. Nicht komplett natürlich. Aber genug, dass man sie draußen spürt. Für uns ist das die beste Zeit. Nicht weil die Wege schöner geworden wären. Sondern weil zwischen ihnen mehr Ruhe liegt. Man kommt leichter aus der Stadt heraus. Und genauso leicht wieder zurück.
CX FAR Dreckiger Donnerstag: Fahrbahnende
Irgendwann endet die Fahrbahn: schlechte Wegstrecke. Achtung. Das rote Schild meint eigentlich etwas anderes. Asphalt zu Ende. Straße vorbei. Bitte wenden oder vorsichtig weiter. Für uns beginnt dort der gute Teil. Hinter der letzten Bordsteinkante werden die Wege schmaler. Der Verkehr verschwindet, die Geräusche der Stadt bleiben zurück. Es riecht nach Kiefern, trockenem Sand und warmem Gras. Der Feierabend wird plötzlich länger.
CX FAR Dreckiger Donnerstag: Draussensaison
Über den Feldern flimmert die Luft. In der Stadt steht die Wärme zwischen den Häusern, auf dem Sand liegt sie wie eine zweite Schicht. Der Asphalt gibt nichts mehr ab, er hat zu viel aufgenommen.