Zwei Gruppen. Eine Pause. Dasselbe Cargobike auf halber Strecke. Die schnelle Gruppe fährt Tempo, die andere fährt Samstag. Irgendwo dazwischen steht ein Cargogravelbike am Wegesrand, darauf eine Küchenbox, darin ein Gaskocher. Das Wasser ist schon heiß. Heute gibt es zum ersten Mal beim Schmutzigen Wochenende Mate — traditionell aufgebrüht, in echten Calabazas, für alle die ankommen. Kein Sirup, kein Dosengetränk. Mate so wie er gedacht war: heiß, bitter, geteilt. Wer ihn kennt, weiß was ihn erwartet. Wer nicht, trinkt einfach und entscheidet selbst.
Es ist zwar noch nicht wirklich Urlaubszeit, aber wir wagen schon mal einen Kurztrip in den warmen Süden. Statt Billigflieger reicht bei uns allerdings die U7 um zum Start zu kommen.
Weil es letzte Woche so schön war, machen wir diese Woche einfach wieder fast das Gleiche. Wir treffen uns an der Rummelsburger Bucht, fahren raus in den Wald und lassen es ins in der Pause gutgehen.
Das plötzliche Erscheinen des goldenen Rades am Himmel erinnert uns daran, dass wir ja mal ein Hobby hatten. Vor langer Zeit, bevor die große Berliner Glätteperiode los ging, sind wir ja mit Begeisterung mit dem Fahrrad durch den Wald gefahren. Und das wollen wir jetzt wieder tun!
Noch einmal raus, bevor das Jahr dichtmacht. Ein früher Start in die Dunkelheit, eine kompakte Runde auf ca. 40 km, zwei Gruppen, ein gemeinsames Finale. Wir fahren das, was Berlin im Dezember hergibt: Waldstreifen, Schotterreste, Asphaltflicken und Atemwolken. Kein heroischer Jahresabschluss, sondern ein ehrlicher. Weihnachten ist Kitsch, klar. Aber Dunkelheit ohne irgendein warmes Gegenüber ist auch Quatsch. Also rollen wir zusammen in die Nacht, und enden an einem Ort, der Licht, Wärme und Bier hat – ohne die üblichen Festtagslügen.
Am Samstag lassen wir uns so richtig Zeit. Kein Stress, keine Terminverpflichtungen und kein Frust, aber dafür einen perfekten Plan.
Der Plan ist einfach: Wir fahren bei ⭐⭐⭐⭐⭐ Herbstwetter an der Rummelsburger Bucht los, düsen über ⭐⭐⭐⭐⭐ Waldwege durch ⭐⭐⭐⭐⭐ Natur in ein ⭐⭐⭐⭐⭐ Café und haben nach unserer Runde ⭐⭐⭐⭐⭐ Laune. Es muss ja nicht immer kompliziert sein.
Dieses Wochenende machen wir einen kleinen Kulturaustausch mit der Dienstags-Crew: Wir treffen uns an der Heerstraße und radeln durch den Grunewald. Es bleibt aber gewohnt sacht und wir haben auf der Wunderschönen Runde nach Potsdam Höhenmeter und Sand vermieden. Wir freuen uns schon auf die vermutlich letzte richtig sommerliche Runde.
Endlich wieder so weit: Am Sonntag wird wird es wieder sacht und flach wie ein Pfannkuchen! Höchstens die eine oder andere Düne wird sich uns in den Weg stellen, wenn wir zum See fahren. Zwar werden wir keine imposanten Bauten zum Sturmflut-Management oder einzigartige Brackwasserökosysteme sehen, aber immerhin fast so etwas wie einen Polder. Auch wenn wir beim Rest des Niederländischen Tages etwas improvisieren mussten: Die Pannenkoeken werden Original.
Passend zum Wetterumschwung und der neuen Hitzewelle besuchen wir Kaniswall. Dies ist sowohl ein Ort der Eiszeit wie der Heißzeit: hier wurde 2015 die bislang höchste Temperatur der Region gemessen, gleichzeitig handelt es sich bei dem 41,2m hohen Sandhaufen um einen Überrest der letzten Eiszeit. Der Hügel ist der südlichste Ausläufer des Barnims.